Welche WordPress Version…

Welche WordPress-Version nutzen Sie?

Gerade, wenn Sie WordPress schon länger verwenden, haben Sie vermutlich bereits den Überblick darüber verloren, welche WordPress-Version gerade auf Ihrer Website läuft. Wenn Sie im Backend auf „Dashboard“ -> „Startseite“ klicken, finden Sie in der linken Spalte einen Kasten namens „Auf einen Blick“ – hier ist sowohl vermerkt, welche WordPress-Version Sie gerade verwenden, als auch, wie viele Seiten, Beiträge und Kommentare Ihre Site aktuell hat. Sie sehen diese Box nicht? Dann klicken Sie im Reiter „Dashboard“ ganz rechts auf „Ansicht anpassen“. Daraufhin erscheint eine Schaltfläche, bei der Sie die einzelnen Komponenten der Seite flexibel anwählen oder verstecken können. Setzen Sie den Haken bei „Auf einen Blick“ – so behalten Sie immer den Überblick über Ihre aktuelle WordPress-Version.

Falls Sie Chrome oder Firefox als Standardbrowser nutzen, müssen Sie sich nicht einmal einloggen. Für beide Browser sind Add-ons erhältlich, die einen sogenannten WordPress-Version-Check ermöglichen. Nach Installation eines dieser Add-ons wird eine Meldung angezeigt, falls die aufgerufenen Seiten auf einer veralteten WordPress-Versionen läuft. Die Meldung gibt auch Aufschluss darüber, um welche Version es sich dabei handelt. Das funktioniert bei fremden Websites selbstverständlich genauso wie bei Ihrer eigenen Site.

 

Automatische WordPress-Updates

Seit der Version 3.7 führt WordPress automatische Updates durch – zumindest, wenn es sich um sogenannte Minor-Versionen handelt. Diese erkennt man an einem zweiten Punkt und einer dritten Ziffer bei der Versionsnummer, also z.B. 3.7.2. Bei diesen Aktualisierungen werden vor allen Dingen Updates in Sachen Wartung, Sicherheit und Sprachdateien durchgeführt. So können die Softwarebetreiber flexibler auf etwaige Sicherheitslücken reagieren – auch rückwirkend für ältere Versionen, wenn diese bereits vom Problem betroffen waren. Falls also das nächste Minor-Release als Sicherheitsrelease geplant ist, werden zu jedem Major-Release ab Version 3.7 auch nachträglich WordPress-Updates ausgerollt und im Hintergrund automatisch installiert.


Automatische Updates erlauben

Es ist demzufolge wichtig für die Sicherheit und Funktionstüchtigkeit Ihrer WordPress-Website, dass dieses automatische Aktualisieren Ihrer WordPress-Version reibungslos funktioniert. Anderenfalls drohen lästige Bugs oder Sicherheitslücken, die zum Verlust Ihrer Daten führen können. In gewissen Fällen lassen sich jedoch automatische Updates nicht durchführen, zum Beispiel wenn die entsprechende Einstellung oder die Versionskontrolle deaktiviert wurden oder der Server keine sichere Kommunikation mit WordPress zulässt. In solchen Fällen kann Ihnen das Plug-in „Background Update Tester“weiterhelfen, indem es die Ursache für das Fehlschlagen des WordPress-Updates ausfindig macht. Sind Sie Kunde bei einem Hoster wie etwa STRATO, erübrigen sich diese Probleme in der Regel: Hier sind die Einstellungen so gewählt, dass zu Ihrer eigenen Sicherheit automatische Updates durchgeführt werden.


So führen Sie Updates von WordPress manuell durch

Nicht automatisch vollzogen wird dagegen ein Update zu einer WordPress-Hauptversion, sprich den Major-Releases, die man an lediglich zwei durch einen Punkt voneinander getrennten Ziffern erkennt. Arbeiten Sie also gerade mit der WordPress-Version 4.2.3, wird die neue Hauptversion 4.3 nicht ohne Weiteres installiert. Falls Sie Ihre WordPress-Site mit einem Hosting-Dienst betreiben, sparen Sie sich einige Arbeitsschritte: Bei den WordPress Hosting-Paketen von STRATO beispielsweise können Sie das Update entweder über den Reiter „Dashboard“ im Backend einspielen oder es wird im Sicherheitsmodus automatisch durchgeführt.

Hosten Sie Ihr WordPress dagegen selbst, müssen Sie auch Ihr WordPress-Update komplett manuell abwickeln, wenn Sie die Features der neuen Version nutzen möchten. Das bewerkstelligen Sie in folgenden Schritten:

  1. Erstellen Sie unbedingt ein Back-up von Ihrer Site – sowohl von den Daten als auch von der Datenbank.
  2. Laden Sie die aktuelle WordPress-Version herunter, entpacken Sie sie und benennen Sie sie dem Namen der Version entsprechend.
  3. Deaktivieren Sie alle Plug-ins und loggen Sie sich aus.
  4. Löschen Sie via FTP (z.B. mit FileZilla) auf dem Server die alten Dateien, sowohl die Verzeichnisse „wp-admin“ und „wp-includes“ als auch alle Dateien, mit Ausnahme von „wp-config.php“ und „.htaccess“.
  5. Vergleichen Sie die acht Sicherheitsschlüssel aus der heruntergeladenen wp-config-sample.php-Datei mit denen der wp-config.php-Datei, die auf dem Server liegt, und passen Sie diese gegebenenfalls an.
  6. Laden Sie folgende neue Dateien – ebenfalls per FTP-Client – hoch: Die Verzeichnisse „wp-admin“, „wp-includes“ und alle Dateien im Hauptverzeichnis.
  7. Rufen Sie das File mit dem Namen „upgrade.php“ auf und aktualisieren Sie die Datenbank, indem Sie auf „Upgrade WordPress“ klicken.
  8. Aktivieren Sie Ihre Plug-ins abschließend und prüfen Sie, ob die verwendeten Versionen mit der neuen WordPress-Version kompatibel sind.

Quelle: Strato.de